blog-banner
© ivanko80 @AdobeStock.com
23.05.2019

5 Tipps für gesundes Grillen

Der Sommer rückt immer näher und damit auch die Lieblingssaison der Deutschen: die Grillsaison. Die besten Freunde einzuladen, stimmungsvolle Musik anzumachen und den Abend im Freien zu genießen, gehört einfach zu einem perfekten Sommerabend dazu. Ein leckeres Barbecue setzt dem Ganzen die Krone auf. Und das kann – wenn man es richtig anstellt – sehr gesund sein.

Was das Grillen so gesund macht

Wer an Grillen denkt, dem kommen wahrscheinlich neben Fleisch und Gemüse auch fettige Saucen, Beilagen wie Brot und Kartoffeln und Marshmallows als Nachtisch in den Sinn. Grillen an sich ist aber durch die direkte Hitzestrahlung eine der gesündesten Gararten. Denn dadurch, dass sich die Poren des Fleischs sofort schließen, gehen weniger Vitamine und Mineralstoffe verloren. Da das Fett aber schmilzt und austropft, ist Grillen besonders fettarm. Wer dann noch statt Pappe, Altpapier oder Nadelholz tatsächlich mit Holzkohle grillt, ist gesundheitlich auf der richtigen Seite. So entstehen keine krebserregenden Benzpyrene.

Was sind Benzpyrene?

Benzpyrene bilden sich, wenn organische Stoffe nicht vollständig verbrennen. Sie gehören zu den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und können bei häufigem Konsum die Entstehung von Krebs begünstigen. Der Giftstoff kommt nicht nur in Abgasen, Zigarettenrauch oder Ofenruß vor, sondern eben auch beim Grillen.

Tipp 1: Sicherheitsregeln beachten

Damit das Gegrillte dann auch tatsächlich gesund bleibt, muss man ein paar Gesundheitsregeln einhalten. Besonders wichtig ist es, die Entstehung von Benzpyrenen zu verhindern. Da diese entstehen, wenn Fett oder der Fleischsaft in die Glut tropft, gilt das durch eine Alufolie oder ähnliches zu verhindern. Hilfreich können hier besondere Grillbehälter, Pfannen oder eine Alu-Grillpfanne sein. Außerdem sollte das Fleisch nicht zu stark verbrennen. Sorgen Sie also stets für den richtigen Abstand zwischen Glut und Fleisch.

Tipp 2: Fleisch in Maßen genießen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für einen Erwachsenen nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche zu verzehren. Da fleischreiche Ernährung Stoffe wie Cholesterin, gesättigte Fettsäuren und Purine enthalten, könnten sie sich im Übermaß ungünstig auf den Körper auswirken. Außerdem kann der Körper nicht so viel Eiweiß auf einmal verarbeiten. Den Rest speichert er als Fett ein, und das will niemand.

Tipp 3: Hühnchen statt Schweinenacken

Wer auf gesunde Weise grillen möchte, sollte außerdem auf magere Stücke setzen. Während beispielsweise eine Naturbratwurst einen Fettanteil von rund 25 Prozent enthält, sind es in Hühnerbrust und Schnitzel nur zwei Prozent, bei Kotelett rund fünf, und bei Hackfleisch elf Prozent. Auch fester Fisch, wie Thunfisch, Forelle oder Lachs ist besonders gesund. Viel rotes Fleisch kann sich hingegen negativ auf die Gesundheit auswirken, denn dadurch erhöht sich laut Experten das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Tipp 4: Pökelfleisch auf dem Grill vermeiden

Pökelfleischwaren wie Fleischwurst, Schinken, Bockwürste, Speck, Kassler und Wiener Würstchen sollten nicht gegrillt werden. Pökelsalze reagieren bei Hitze mit den Aminen aus dem Fleisch zu krebserregenden Nitrosaminen. Insgesamt gilt aber auch bei allen anderen Fleischwaren: Je schonender, desto gesünder. Die amerikanische Variante bei mittlerer, indirekter Hitze zu grillen, ist gesundheitsverträglicher, als scharfes Angrillen.

Tipp 5: Es muss nicht immer Fleisch sein

In den vorangegangenen Punkten wird sichtbar: Fleisch birgt einige Gefahren und ist nicht immer zu hundert Prozent gesund. Warum also nicht auch einmal etwas Anderes grillen als Fleisch? Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Maiskolben, Paprika oder Kartoffeln – Gemüse sieht nicht nur unheimlich schön aus, sondern schmeckt auch gut und ist sehr gesund. Gemeinsam mit Kräutern und Gewürzen kann man sich ein regelrechtes Urlaubsfeeling ins Haus holen. Als Nachtisch gibt es dann einen leckeren Bananen-, Mango- oder Erdbeerspieß. Ganz nach Ihrem Geschmack.

Fazit

Grillen kann sehr gesund sein. Wer auf mageres Fleisch, buntes Gemüse und als Beilage auf einen leckeren Salat setzt, kann sogar während einer Diät ausgiebig grillen. Dabei empfiehlt es sich, auf zuckerhaltige, ungesunde Dips zu verzichten. Außerdem gilt auch hier: Genuss in Maßen schadet nicht. Genießen Sie also, auf was sie Lust haben, aber übertreiben Sie es nicht. So kann der Grillsommer kommen.

Zurück
Mehrwertsteuersenkung
Für die Zeit vom 01. Juli bis 31. Dezember 2020 sinken die Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16 beziehungsweise von 7 auf 5 Prozentpunkte. Wir geben die reduzierten Preise direkt an Sie weiter.