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17.05.2017

6 Fakten zur Einnahme von Schmerzmitteln

Wir alle nehmen ab und zu Schmerzmittel zu uns. Im Alltag sind es meist Medikamente zur Linderung von Kopf-, Bauch,- oder Gliederschmerzen. Oftmals denken wir gar nicht mehr darüber nach, was wir einnehmen und wie häufig. Die Einnahme wird regelrecht zum täglichen Ritual. Besonders rezeptfreie Arzneimittel befördern diese oftmals unverantwortungslose Selbstmedikation. Ein Grund sich näher mit dem Umgang mit Schmerzmitteln auseinanderzusetzen.

1. Nicht länger als drei Tage einnehmen

Nur weil ein Medikament rezeptfrei ist, heißt das nicht, dass es harmlos ist. Denn Schmerzmittel sind laut Bundesapothekerkammer die Medikamente, bei denen am häufigsten arzneimittelbezogene Probleme auftauchen. Auf eigene Faust sollten Schmerzmittel deshalb nicht länger als drei Tage hintereinander eingenommen werden.

2. Höchstmenge beachten

Auch die tägliche Dosis sollte unbedingt geprüft werden. Die Tageshöchstmenge ist im Beipackzettel zu finden. Im besten Fall sollte die Maximaldosis gar nicht erst voll ausgeschöpft werden. Wird der Schmerz nicht besser, sollten Sie zum Arzt gehen.

3. Nicht zur Vorbeugung geeignet

Oftmals wird der Fehler gemacht, dass Medikamente vorbeugend eingenommen werden. Das beste Beispiel ist die Einnahme von Kopfschmerztabletten nach einem Abend mit Alkohol, um dem Kater vorzubeugen. Verbieten kann man das natürlich niemandem, aber es sollte nicht zur Routine werden. Medikamente sollten erst eingenommen werden, wenn wirklich Schmerzen da sind.

4. Folgebeschwerden und sinkende Wirksamkeit

Eine Überdosierung von Paracetamol kann zum Nierenversagen führen, während Schmerzmittel mit dem Inhaltsstoff Acetylsalicylsäure die Blutgerinnung fördern und zu Blutungen führen können. Schmerzmittel können bei zu häufiger Einnahme zu ernstzunehmenden Folgeschäden führen. Aber auch die Wirksamkeit ändert sich. Wer über Monate hinweg Schmerzmittel zu sich nimmt, wird die Dosierung immer weiter steigern müssen, weil sich die Wirkung einstellt. Und das führt zu einem Teufelskreis.

5. Linderung ersetzt nicht die Ursache

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Einnahme von Schmerzmitteln den Schmerz in Vergessenheit geraten lässt. Dabei ist die Ursache des Schmerzes immer noch da, auch wenn Sie ihn nicht mehr spüren. Sind Ihre Schmerzen also stark, sollten Sie trotzdem einige Tage ohne Medikamente ausharren um zu sehen, ob sie sich von selbst lösen. Tun Sie das nicht, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

6. Beratung ist wichtig

Auch wenn Sie verantwortungsvoll mit Medikamenten umgehen, Beratung ist wichtig. Sie sollten nicht einfach ein Medikament bestellen oder kaufen, ohne zu wissen, ob es für Sie und Ihren Schmerz das richtige ist. Ein Besuch in Ihrer Apotheke vor Ort kann Abhilfe schaffen.

Fazit

Auch wir helfen Ihnen gerne, wenn es darum geht, Ihre alltäglichen Schmerzen zu lindern. Wir sprechen mit Ihnen und werden Ihnen ein perfekt auf Sie abgestimmtes Arzneimittel vorschlagen, damit Sie nicht im Dunklen tappen müssen und verantwortungsvoll mit dem Medikament umgehen können.

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