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23.04.2019

7 Tipps zum Schutz vor Zecken

Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit der ausgiebigen Waldwanderungen. Es könnte alles so schön sein, müsste man nicht ständig in Angst leben. Angst vor kleinen Plagegeistern, die im schlimmsten Fall sogar gefährliche Krankheiten übertragen können: Zecken. Wir zeigen, wie Sie sich vor ihnen schützen können.

1. Den Feind kennen

Es ist wie bei jedem Kampf gegen das Böse: Man sollte seinen Feind so gut kennen, wie sich selbst. Natürlich ist diese Aussage im Fall von Zecken überspitzt, dennoch sollte man sich damit auskennen, wo die Tiere sich am liebsten aufhalten. Insgesamt sind Zecken in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz besonders angriffslustig. In der Nähe von Bächen, Wäldern, in kniehohem Gras und Sträuchern fühlen sie sich besonders wohl. Von Bäumen lassen sie sich aber nicht fallen, das ist ein Gerücht.

2. Die richtige Ausstattung anschaffen

Und damit meinen wir die richtige Kleidung. Klar ist, dass man bei Spaziergängen durch hohes Gras nicht unbedingt die kürzeste Hose aus dem Schrank nehmen sollte. Setzen Sie auf lange Hosen und feste Schuhe, um wenig Angriffsfläche zu bieten. Helle Farbtöne sind meist besser, da man so die dunklen Tiere besser entdeckt. Lassen Sie sich aber trotz allem abends gründlich untersuchen. Sie wissen es selbst: Leider kommen die kleinen Blutsauger überall hin.

3. Schutzmittel zur Sicherheit

Es ist vielleicht nicht die absolute Sicherheit, hilft aber: Zeckenschutzmittel mit dem Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET) wehren Zecken am effektivsten ab. Je höher der DEET Gehalt, desto länger wirkt das Mittel. Allerdings verträgt nicht jeder den Wirkstoff. Bei Kindern oder wenn man eine verträglichere Alternative nutzen möchte, sollte man auf Produkte mit dem Wirkstoff Bayrepel setzen. Diese eignen sich bereits für Kinder ab zwei Jahren.

4. Der Weg ist das Ziel

Am besten ist es natürlich auch, sich auf befestigten Wegen aufzuhalten. Grasbewachsene Pfade oder der Wegesrand mit Bewuchs sind nun mal das perfekte Sprungbrett für Zecken. Also bleiben Sie auf Ihrem Weg, setzen Sie sich nicht ohne Unterlage auf das Gras und achten Sie auf kribbelnde Gliedmaßen.

5. Gewappnet sein

Sollte ein Blutsauger es doch schaffen, an Sie heranzukommen, sollten Sie sofort bewaffnet sein. Zeckenzangen, Pipetten oder Zeckenkarten sind in diesem Fall eine große Hilfe. Um Infizierungen vorzubeugen, sollte die Zecke aber nicht nur schnell, sondern vor allem sorgsam entfernt werden.

6. Impfungen gegen FSME

Lassen Sie sich frühzeitig und regelmäßig impfen. FSME Impfungen bekommen Sie ganz leicht von Ihrem Hausarzt. Diese Impfungen nehmen zwar nicht das komplette Risiko, an einer Hirnhautentzündung zu erkranken, minimieren dieses aber ungemein. Gegen Borreliose gibt es bisher keine Impfung. In diesem Fall hilft nur schnelles Reagieren.

7. Wunde beobachten

Wurden Sie gebissen, dann sollten Sie die Wunde in jedem Fall beobachten. Das erste Anzeichen einer Borreliose ist die sogenannte Wanderröte, die sich um die Bissstelle herum bildet. Sie verändert sich im Laufe der Tage, verändert auch ihre Lokalisation und hat einen Durchmesser von mehreren Zentimetern. Darauf folgt meist eine antibiotische Behandlung. Bei FSME entwickeln sich innerhalb weniger Wochen grippeähnliche Symptome. Hier gibt es zwar die Impfung, aber keine wirkliche Behandlung. Viren und Antibiotika sind wirkungslos.

Fazit

Sicher ist: Vor Zecken ist niemand sicher. Gehen Sie deshalb für Impfungen regelmäßig zum Arzt, lassen Sie sich vor Reisen in gefährdete Gebiete beraten und achten Sie auf Ihren Körper. Auch wir stehen Ihnen gerne als helfende Hand zur Verfügung.

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