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20.11.2020

Burn-out: 5 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Das Burn-out-Syndrom ist zur Volkskrankheit geworden. Während in den 1970er-Jahren nur rund zwei Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage mit ärztlichem Attest auf eine psychische Erkrankung zurückgingen, sind es heute etwa 15 Prozent. Doch was steckt hinter dem Burn-out? Wir erklären, um was es geht.

Was ist Burn-out?

Es gibt keine abschließende Definition des Burn-outs. Es handelt sich dabei laut Duden um ein „Syndrom des Ausgebranntseins, der völligen psychischen und körperlichen Erschöpfung“. Dieses Gefühl bezieht sich meist auf das Arbeitsleben und entsteht in den häufigsten Fällen aus Stress und Druck.

Was sind Symptome?

Viele Symptome des Burn-outs überschneiden sich mit den Symptomen der Depression. Meist sind die betroffenen Menschen antriebslos, müde, mutlos und fühlen sich innerlich leer. Deshalb ziehen sich viele Menschen mit Burn-out zurück und bezeichnen sich als nicht mehr so leistungsfähig wie zuvor.

Ist die Diagnose anerkannt?

Da es keine medizinische Diagnose gibt und Burn-out schwer von der Depression zu unterscheiden ist, gibt es auch kein richtiges Krankheitsbild. Meist merken die Betroffenen selbst, dass es sich um ein Burn-out handelt, denn nur sie können unterscheiden, ob es sich um ein Ausgebranntsein, oder um eine Depression handelt. Der Arzt kann dann zu einem Psychologen weiterverweisen.

Bin ich gefährdet?

Prinzipiell ist jeder gefährdet, der sich von zu viel Stress und Druck übermannt fühlt. Allerdings sollte man sich, wenn die Vermutung besteht, mit einem Arzt zusammensetzen, um den tatsächlichen Auslöser zu finden. Antriebslosigkeit kann beispielsweise auch andere Auslöser, wie eine Schilddrüsenunterfunktion haben.

Gibt es eine Therapie?

Als Therapie kann ein Psychologe zu Rate gezogen werden. Gemeinsam mit ihm kann die Ursache herausgefunden und gelindert werden. Wichtig ist es, sich Zeit zu nehmen, um herauszufinden, ob man die Ursache selbst eindämmen könnte. Oftmals hilft es, Stress-Bewältigungsstrategien zu verbessern, die Arbeitssituation zu verändern oder gesünder zu leben. Hierbei muss aber jeder seinen eigenen Weg finden.

Fazit

Mit Burn-out ist nicht zu spaßen. Unsere leistungsorientierte Gesellschaft verlangt viel von den Menschen ab. Holen Sie sich deshalb unbedingt Hilfe, wenn Sie starke, negative Veränderungen an sich merken.

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