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19.08.2020

Diabetes: 4 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Laut WHO leiden rund 350 Millionen Menschen unter Diabetes, davon rund sechs Millionen in Deutschland. Viele erkennen die Krankheit nicht. Deshalb beschäftigen wir uns heute mit den wichtigsten Fragen rund um Diabetes.

1. Was ist der Unterschied zwischen Typ-1-, und Typ-2-Diabetes?

Typ-2-Diabetes ist die am häufigsten vorkommende Diabetesform. Die Körperzellen reagieren unempfindlich auf das Hormon Insulin, weshalb der Blutzuckerspiegel steigt. Betroffene haben meist eine genetische Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Beim Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Das Immunsystem zerstört die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse. Es entsteht ein Insulinmangel. Betroffene müssen sich ihr Leben lang Insulin spritzen.

2. Welche Symptome weisen auf Diabetes hin?

Da der Körper versucht, den vermehrt im Blut vorhandenen Zucker über den Urin auszuscheiden, müssen Betroffene meist häufiger wasserlassen. Aber auch andere Symptome weisen auf eine Erkrankung hin:

  • Starker Durst
  • Trockene, juckende Haut
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit
  • Schlechtere Wundheilung
  • Anfälligkeit für Infektionen
  • Atem riecht wie überreiftes Obst

3. Gibt es einen Unterschied zwischen den Symptomen der beiden Diabetes Arten?

Ja, denn Diabetes Typ 2 verursacht oftmals nur sehr dezente Symptome. Diabetes Typ 2 entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum und der Stoffwechsel gerät deshalb erst langsam aus der Bahn. Deshalb wird dieser Typ meist nur zufällig entdeckt. Der Typ-1-Diabetes entwickelt sich dagegen schneller, weshalb er sich auch mit den typischen Symptomen bemerkbar macht.

4. Wie wird Diabetes behandelt?

Typ-1-Diabetiker müssen sich ihr Leben lang Insulin spritzen, während Typ-2-Diabetiker ihre Ernährung umstellen und sich mehr bewegen müssen. Alle anderen Behandlungsmethoden werden mit dem Arzt abgeglichen, denn jeder Mensch reagiert anders.

Fazit

Eine frühe Diagnose ist eine große Chance für viele Betroffene. Typ-2-Diabetiker wissen, was sie tun können, damit es ihnen bessergeht und auch Typ-1-Diabetikern wird es mit Insulin bessergehen. Trotzdem ist es auch eine große Umstellung, die man im Kreise der Familie durchleben sollte.

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