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01.07.2019

Dicke Beine und Füße: 5 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Der Sommer hat seine Tücken. Gerade Frauen bekommen bei hohen Temperaturen oft geschwollene Beine und Füße. Wir erklären, was dahintersteckt und was dann zu tun ist.

Wie entsteht das Gefühl?

Die Druckverhältnisse im Körper sorgen dafür, dass Flüssigkeiten im Gleichgewicht sind. Der wohl größte Teil des Körperwassers befindet sich in den Zellen, ein anderer in deren Zwischenräumen und Gefäßen. Über unser Blut gelangen Nährstoffe und Sauerstoff in alle Körperteile und Zellen. Das Venensystem übernimmt den Abtransport von verbrauchten Stoffen und Kohlendioxid. Die Lymphgefäße befördern auch einen Teil der Flüssigkeiten zu den Venen. Auch sie nehmen Fette auf und leiten sie ins Blut weiter. Gibt es eine Schwäche oder einen Stau in diesem Systemkomplex, dann kann es sein, dass Flüssigkeit im Gewebe zurückbleibt. Dadurch kommt es dann zu Schwellungen, die man auch Ödeme nennt. Wenn es warm ist, versucht der Körper die Wärme abzugeben, weshalb er die Blutgefäße erweitert. Dadurch verlangsamt sich die Blutzirkulation und die Venen werden durchlässiger. Deshalb hat man oft im Sommer mit geschwollenen Beinen zu tun.

Was sind Symptome?

Symptome sind klar, dass sich die Beine und Füße nicht nur dick anfühlen, sondern es auch augenscheinlich sind. In den meisten Fällen merkt man das allein dadurch, dass Schuhe oder Hosen zu eng werden.

Wie beugt man vor?

Am besten ist es, wenn man schon während der Arbeit versucht sich zu bewegen, damit die Blutzirkulation angeregt wird. Haben Sie die Möglichkeit, dann legen Sie ab und zu ein kühles Tuch auf Ihre Beine. Auch das kann helfen. Wer viel Obst und Gemüse isst und leichte, kleine Portionen zu sich nimmt, schont das Verdauungssystem, was den wärmeregulierenden Gefäßen zugutekommt.

Wie behandelt man dicke Füße und Beine?

Die Mischung macht’s. Wer den ganzen Tag über gesessen hat, sollte sich am besten bewegen. Wer viel gestanden hat, sollte die Füße hochlegen, um sie zu entspannen. Kälte hilft meist auch. Auch Lymphdrainagen können in Absprache helfen.

Wann muss man zum Arzt?

Zum Arzt sollten Sie immer dann gehen, wenn es keinen ersichtlichen Grund für die Schwellung Ihrer Beine und Füße gibt und sie häufig vorkommt. Neben Hitze und dem langen Stehen oder Sitzen, gibt es auch andere Auslöser. Es kann sich zum Beispiel um eine Störung in den Venenklappen handeln, oder um eine Herz- und Gefäßerkrankung. Das sollten Sie in jedem Fall abklären.

Fazit

Geschwollene Beine und Füße sind nicht selten im Sommer. Sollten Sie auch darüber hinaus damit zu kämpfen haben, sollten Sie sich unbedingt von einem Arzt durchchecken lassen. Ansonsten gilt: Beine entspannen.

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