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16.11.2020

Fettstoffwechselstörung: 5 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Fettstoffwechselstörungen mit den bekanntesten Ausprägungen Diabetes und Fettleibigkeit sind eine der am häufigsten auftretenden Krankheiten in Deutschland. Ganze 60 Prozent der Deutschen sind laut des Europäischen Statistikamtes Eurostat übergewichtig. Doch was steckt dahinter?

Was sind Fettstoffwechselstörungen?

Fettstoffwechselstörungen entstehen oft versteckt. Sie kennzeichnen sich durch einen erhöhten Cholesterin- oder Triglyceridwert im Blut, durch den lange Zeit keine Beschwerden entstehen. Deshalb werden Fettstoffwechselstörungen meist erst erkannt, wenn Spätfolgen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle auftreten.

Woher kommen sie?

Triglyceride und Cholesterin sind die wichtigsten Fette im Blut. Während Cholesterin ein wichtiger Grundbaustein für unsere Zellmembran und wichtige Hormone ist, werden Triglyceride zum Teil im Körper selbst hergestellt, gelangen aber auch durch fetthaltige Lebensmittel von außen in den Körper. Die Fette lagern sich im Körper an Eiweiße, sodass Fett-Eiweiß-Verbindungen entstehen. Enthält das Blut zu viele von diesen sogenannten Lipoproteinen, können sich die Wände der Blutgefäße entzünden. Dort bildet sich dann ein Überzug, der die Gefäße verengt. Werden kleinere Blutgefäße verstopft, kann das einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall verursachen. Die Fettstoffwechselstörung ist oft erblich bedingt. Allerdings hat der Lebensstil einen starken Einfluss: vor allem zu einseitige Ernährungsweise, Bewegungsmangel oder Übergewicht.

Wie äußern sie sich?

Zwar gibt es wenige Symptome, nicht selten äußert sich eine Fettstoffwechselerkrankung aber durch gelbliche Knötchen an den Ellenbogen, Augenlidern, Knien und Achillessehnen, Beinschmerzen oder Entzündungen an der Bauchspeicheldrüse.

Wie werden sie diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt durch eine Blutabnahme. Der Arzt checkt hierbei das Gesamtcholesterin, HDL- und LDL-Cholesterin und die Triglyceride. Deshalb sollte die Blutabnahme nüchtern erfolgen.

Wie werden Fettstoffwechselstörungen therapiert?

Am wichtigsten ist bei der Therapie die Ernährung. Ungesättigte Fettsäuren wie sie in fettem Fisch, Nüssen und Raps- und Leinöl stecken sind dann gut für den Körper. Tierische Fette und zu viele Kohlenhydrate sollten weggelassen werden. Außerdem ist Bewegung ein wichtiger Faktor.

Fazit

Besonders wichtig ist es, auf seinen Körper zu hören. Wer weiß, dass er seit längerer Zeit ungesund lebt, sollte anfangen, umzudenken. Ein Arztbesuch ist schon bei kleinen Beschwerden zu empfehlen.

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