Häufige Fragen

Die Gültigkeitsdauer von Rezepten hängt in erster Linie von der Art des Rezepts ab. Grundsätzlich werden vier farbunterscheidbare Typen ausgegeben. Das rosa Rezept, das vier Wochen gültig ist, wird am häufigsten verschrieben. Private Rezepte sind normalerweise blau und können insgesamt drei Monate lang verwendet werden. Grüne Rezepte sind nur medizinische Empfehlungen für verschreibungspflichtige Medikamente. Es ist auch zu beachten, dass immer der volle Preis gezahlt wird und es kein Ablaufdatum gibt. Für alle Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, werden traditionell gelbe Formen verwendet, die innerhalb von sieben Tagen eingelöst werden müssen.

Generika sind Medikamente, die den gleichen Wirkstoff enthalten wie Medikamente, die bereits unter einem anderen Markennamen erhältlich sind. Das Generikum kann von diesem Originalpräparat in Bezug auf die darin enthaltenen Hilfsstoffe und Herstellungstechnologien abweichen, muss ihm jedoch in Bezug auf Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen. Generika können oft auch Weiterentwicklungen bewährter Wirkstoffe sein. Abschließend sollte erwähnt werden, dass Generika in der Regel günstiger sind als die Originalmedikamente.

Importe und Reimporte sind Arzneimittel, die ursprünglich für ausländische Märkte bestimmt waren. Diese werden von Spezialhändlern zurückgekauft und zu einem reduzierten Preis in Deutschland auf den Markt gebracht. Dies betrifft in der Regel eher teure Medikamente. Das notwendige Umpacken der Arzneimittel hat natürlich keinen Einfluss auf die Produktqualität, aber die externen Präsentationen weichen normalerweise von der normalen Verpackung ab.

Verschreibungsgebühren werden von der zuständigen gesetzlichen Krankenversicherung als Zuzahlung für Verschreibungen erhoben. Für verschreibungspflichtige Medikamente beträgt der aktuelle Betrag 10 Prozent des Arzneimittelpreises, die Verschreibungsgebühr ist jedoch auf mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro begrenzt. Die Gebühr wird von der Krankenversicherung über die Apotheke erhoben, die die Medikamente abgibt und zu 100% der jeweiligen Krankenversicherung fließt.

Bei chronischen Krankheiten können diese Gebühren jedoch auch nach Benachrichtigung der Krankenkasse erlassen werden.

Rabattverträge sind Vereinbarungen zwischen Pharmaherstellern und Krankenkassen, die einen festen Rabatt auf ein spezielles Medikament garantieren. Im Gegenzug geben Krankenversicherer diese Police lieber allen Versicherten. Auf Wunsch des Patienten kann jedoch auch ein austauschbares alternatives Medikament in der Apotheke abgegeben werden. Dies ist jedoch in der Regel mit zusätzlichen Kosten für den Kunden verbunden.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Pille für alle jungen Frauen unter 20 Jahren ohne Rezept und, falls aufgrund einer Krankheitsbehandlung verschrieben, auch über dieses Alter hinaus.

Es war lange Zeit nur möglich, verschreibungspflichtige Medikamente nach dem bekannten Papierrezept zu bekommen. Eine zweite Variante wird in Kürze mit dem E-Rezept erhältlich sein. Es funktioniert genau wie sein Vorgänger, aber digital. Der Arzt speichert das elektronische Rezept auf einem zentralen, geschützten Server und gibt dem Patienten einen Zugangsschlüssel. Mit diesem Schlüssel können Apotheker ihn dann sehen und das gewünschte Medikament abgeben. Patienten können den Schlüssel einfach selbst auf ihr Smartphone laden oder ausdrucken. Dafür wird es bald eine passende App geben.

Jeder, der sich ein Rezept genauer angesehen hat, ist möglicherweise auf eine Schachtel mit der Aufschrift “Aut Idem” gestoßen. “Aut Idem” bedeutet so etwas wie “oder dasselbe” und gibt Apothekern die Möglichkeit, anstelle der vom Arzt verschriebenen Medikamente einen anderen, aber aktiven Inhaltsstoff auszugeben. Die Stärke und Packungsgröße des Präparats muss mit der vorgeschriebenen übereinstimmen und für dasselbe Krankheitsbild zugelassen sein. Dies ermöglicht es Apothekern, Medikamente zu liefern, die die gleiche Wirkung haben, aber billiger sind. Dies ist nur möglich, wenn der Arzt das Feld “Aut Idem” auf dem Rezept kreuzt. Dann muss der Apotheker genau das Medikament abgeben, das auf dem Rezept steht.

Einige Medikamente können manchmal nicht wie gewohnt oder in wenigen Stunden verabreicht werden. Grund dafür sind die Lieferengpässe der Hersteller. Aber du musst nicht in Panik geraten. In den meisten Fällen finden wir gemeinsam mit Ärzten, Kliniken, Großhändlern und Herstellern eine gute Lösung. Wenn Sie ohnehin immer Medikamente einnehmen, sollten Sie nicht bis zur letzten Tablette warten, um Ihr nächstes Rezept zu erhalten. Mit einem kleinen Zeitpuffer können wir sicherstellen, dass Sie Ihre Medikamente immer pünktlich erhalten.
Hier erfahren Sie, welche Wirkstoffe derzeit von Versorgungsengpässen betroffen sind:

Zu den Lieferengpässen

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Mehrwertsteuersenkung
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