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10 Tipps bei Heuschnupfen

Es wird wärmer, die Tage werden länger und die Pflanzen blühen auf. Wenn der Frühling kommt, blühen auch die Menschen wieder auf. Zumindest der Großteil. Das restliche Drittel der Deutschen fürchtet diese Zeit jedes Jahr aufs Neue. Warum? Ein Wort genügt zur Erklärung: Heuschnupfen. Was tun, wenn die Augen jucken und tränen und die Nase schneller läuft als man selbst?

1. Luft hereinlassen, aber zur richtigen Zeit

Auch wenn es Betroffenen davor graut: Gelüftet werden muss auch, wenn die Tage wärmer werden. Entscheidend ist die Tageszeit. In der Innenstadt sollte man zwischen 6 und 8 Uhr morgens lüften. Dann herrscht die geringste Pollenkonzentration. Auf dem Land ist die beste Zeit zwischen 20 und 24 Uhr. Ist es windig, dann sollte man vorerst komplett auf das Lüften verzichten.

2. Das Schlafzimmer ist Sperrgebiet

In Ihrem Schlafzimmer halten Sie sich sehr lange Zeit Ihres Lebens auf. Deshalb ist es wichtig, Klamotten, die in Kontakt mit Pollen kamen, vom Schlafzimmer fernzuhalten. Verlegen Sie das Umziehen in das Badezimmer oder in einen Ankleideraum. Dann wachen Sie am nächsten Morgen nicht pollengeplagt auf.

3. Duschen nicht vergessen

Ähnlich verhält es sich auch mit Ihnen selbst. An Ihren Haaren und dem Körper bleiben über den Tag verteilt Pollen hängen. Duschen Sie deshalb immer abends, bevor Sie ins Bett gehen, damit Sie die Pollen auf Ihrem Kopfkissen nicht einatmen müssen.

4. Alkohol verschlimmert die Symptome

Alle, die am Abend gerne mal einen Schluck Wein oder Bier trinken, müssen jetzt stark sein: Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und das kann die Symptome verschlimmern. Wein enthält Sulfite und Histamin, was die Reaktion auf Pollen verstärken kann.

5. Bewährte Hausmittelchen

Es klingt zwar gewöhnungsbedürftig, viele Betroffene schwören aber auf diesen Trick. Damit die Pollen schwerer in den Körper gelangen, schafft man eine Barriere. Und zwar in der Nase. Man befeuchtet ganz einfach die Naseninnenwände regelmäßig mit Kokosöl und baut damit eine Art Barriere. Kokosöl enthält keine Mineralöl-Bestandteile und ist rein pflanzlich und somit verträglich.

6. Filter für den Staubsauger

Für Allergiker gibt es extra Staubsauger-Filter, die auch kleinste Partikel, wie Pollen und Blütenstaub, aufnehmen. Diesen Filter sollte man aber ebenfalls jährlich wechseln, damit er seine Wirkung nicht verfehlt.

7. Auch rauchen reizt

Neben Alkohol kann auch das Rauchen die Schleimhäute reizen. Deshalb sollte man seinen Körper nicht unnötig weiter unter Stress setzen, indem man einen Husten herausfordert. Auch Mitbewohner sollten Ihnen zu Liebe in dieser schweren Zeit auf das Rauchen verzichten oder es zumindest nicht in Ihrer Nähe tun.

8. Den Urlaub intelligent planen

Wer extrem unter seiner Pollenallergie leidet, sollte seine Urlaubsplanung danach richten. Meist weiß man ungefähr, in welchem Monat man jährlich am meisten leidet. In dieser Zeit sollten sich Allergiker entweder ans Meer begeben oder in über 2000 Meter Höhe wandern gehen. Klingt nicht gerade nett, ist aber in diesem Fall sinnvoll: Allergiker sollte man in der Hochsaison in die Wüste schicken. Denn dort ist die Luft besonders pollenarm.

9. Die Pollenvorhersage beachten

Anhand des Pollenkalenders können Allergiker erkennen, wann die Pollen am stärksten fliegen, auf die sie allergisch sind. Der Klimawandel fördert die Blüte zurzeit, sodass man damit rechnen muss, dass der Flug schon früher beginnt. Trotzdem ist die Pollenvorhersage ein wichtiges Kriterium für Allergiker.

10. Frühzeitig medikamentös behandeln

Antihistamina lindern die Symptome immens. Augenbrennen, Nasenfluss und Atembeschwerden können stark abgeschwächt werden. Am besten sollte man Medikamente schon vorbeugend einnehmen. Kurz bevor die Pollen fliegen, sollten Sie reagieren. Bei schweren Allergikern hat sich Cetirizin bewährt.

Fazit

Der Frühling kann für einige Menschen zum Gruselkabinett werden. Man sollte versuchen was man kann, um seinen Körper zu schonen. Mit diesen Tipps überstehen Sie diese Zeit besser. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl eines Medikaments zur Abhilfe.

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