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Superfood: Die 15 gesündesten Lebensmittel

Superfood sind Lebensmittel, die mehr können als andere. Sie enthalten besonders viele Nähr-, Wirk- oder Vitalstoffe, sind vornehmlich biologisch angebaut und wirken mithilfe ihrer vielen Wirkstoffe besonders sättigend und gesundheitsfördernd. Also echte Superstars im Lebensmittelbereich. Durch den modernen Begriff „Superfood“ verdrängt man schnell, dass es sich dabei eigentlich um altbewährte Naturprodukte handelt, die teilweise in Vergessenheit geraten sind. Ein grundlegendes Wissen über Superfood ist also nicht nur gut für die Allgemeinbildung, sondern auch für die Gesundheit.

Superfood als Lifestyle

Bevor es an die 15 gesündesten Lebensmittel geht, muss gesagt sein: Am vitaminreichsten sind sie, wenn sie ungekocht sind. Auch dahingehend hat sich ein Trend entwickelt. Immer mehr vegan lebende Menschen entscheiden sich dazu, ausschließlich – oder zu bestimmten Tagen – „raw vegan“ zu leben, also ausschließlich rohes Obst und Gemüse zu essen. Der am häufigsten auch als Diät genutzte Ernährungstrend „Raw Till Four“ – also bis vier Uhr nachmittags ausschließlich Rohkost zu sich zu nehmen – ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Denn es ist wie bei allen Diäten und Lebensstilen: Erst die perfekte Balance zu finden, macht den Unterschied.

1. Grünes Blattgemüse

Jedes Kind weiß es: Salat ist gesund. Deswegen gehören vor allem grüne Gemüsesorten und Pflanzen zu den Superfoods. Löwenzahn, Brennnessel, Gersten- und Dinkelgras, aber auch Spinat, Gartenkräuter und Algen gehören zu den Fitmachern. Der Grund dafür, dass besonders grünes Blattgemüse so gesund ist, sind zum einen etliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente und zum anderen das Chlorophyll in den Blättern.

2. Kreuzblüter

Es geht um Kohlgemüse. Brokkoli, Brokkolisprossen, Blumenkohl, Weißkohl. So ziemlich jeder Kohl, den das Herz begehrt, soll es auch kriegen. Denn Kohl macht nicht nur vital, sondern wirkt auch entzündungshemmend.

3. Rohes Sauerkraut

Rohes Sauerkraut zu essen klingt vielleicht nicht allzu lecker, ist aber ein besonders starker Helfer für die Verdauung. Außerdem hilft das Sauerkraut beim Aufbau einer gesunden Darmflora und führt zu einem gestärkten Immunsystem.

4. Shiitake-Pilze

Wenn es schon die fettige Rahmsauce mit Pilzen sein muss, dann doch mit einem echten Superpilz. Die Shiitake-Pilze sind nicht nur um einiges aromatischer als herkömmliche Zuchtchampignons, sondern auch ein aktives Anti-Krebs-Lebensmittel.

5. Studentenfutter

Nüsse sind schon lange dafür bekannt, ein Energiespender zu sein. Nicht umsonst gibt es Nussmischungen für Studenten aus Walnüssen, Cashewkernen, Mandeln, aber auch Rosinen. Besonders Mandeln sind voller ungesättigter Fettsäuren, liefern etliche Ballast- und Vitalstoffe.

6. Datteln

Das Superfood aus dem Orient schmeckt so süß, dass man fast nicht glauben kann, dass es auf hohen Palmen in arabischen Ländern wie Israel wächst. Trotz ihres hohen natürlichen Zuckergehalts sind Datteln sehr gesund, denn der Körper kann sie gleichzeitig einfach verwerten und ihnen Vitamin C entnehmen. Noch dazu verringern Datteln Heißhunger auf Süßigkeiten.

7. Feigen

Auch Feigen liefern ein Plus an Süße in Ihrem Joghurt. Eine einzige Frucht enthält nur knapp 40 kcal, liefert dabei aber Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und eine riesige Portion Vitamine und Ballaststoffe.

8. Kürbiskerne

Kürbiskerne liefern von allen pflanzlichen Lebensmitteln am meisten Zink. Außerdem decken bereits 50 Gramm Kürbiskerne den halben Magnesiumbedarf eines Erwachsenen. Und: Sogar Urologen raten ihren Patienten dazu, jeden Tag ein paar Kürbiskerne zu knabbern, da sie vor Prostata- und Harnwegserkrankungen schützen.

9. Papaya

Schutz vor bakteriellen Infektionen und inneren Parasiten, Regeneration und Entgiftung der Leber und Abhilfe gegen Magen-Darm-Beschwerden – Papayas und vor allem ihre Kerne sind echte Allrounder. Deshalb schadet es nicht, immer mindestens eine dieser Tropenfrüchte zuhause zu haben.

10. Traubenkerne

Wie in den meisten Früchten, ist auch in den Trauben ein kleiner Helfer versteckt. Traubenkerne wirken verjüngend, sind gut für die Haut und können bei Allergien und Hauterkrankungen helfen. Deshalb kann man Traubenkerne sogar in Form von Traubenkernmehl kaufen.

11. Beeren

Himbeeren, Brombeeren, schwarze und rote Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren – fast alle Beerenarten gehören zu den Superfoods. Mit ihrer hohen Menge an Antioxidantien sind Beeren echte Powerfruits. Wieder neu entdeckt wurden Beeren wie Acai, Aronia und Goji-Beeren.

12. Acerola und Camu-Camu

Die Camu-Camu-Frucht und die Acerola-Kirsche bieten extrem viel Vitamin C. Heutzutage sind diese beiden Superfoods leicht in Pulverform erhältlich und können somit gut als Zusatz für Shakes verwendet werden.

13. Granatapfel

Beides, Saft und Kerne, sind echte Superfoods. Granatäpfel wirken laut Studien gegen Brustkrebs, Prostatakrebs und Leukämie. Außerdem hilft Granatapfelsaft gegen hohen Blutdruck und Darmpilze, Kopfschmerzen und chronische Müdigkeit.

14. Ingwer

Ingwer ist nicht nur bei Erkältungen ein Allheilmittel. Auch rund um das Jahr ist die Wurzel ein Helfer in vielen Lebenslagen. In Form von Öl hilft er gegen Haarausfall, als Tee gegen Entzündungen im Rachenbereich und in jeder Form gegen grauen Star bei Diabetikern. Außerdem ist er unglaublich vielseitig einsetzbar und gibt selbst gekochten Gerichten und Getränken eine scharfe Note.

15. Avocados

Sie sind das In-Food unter den Superfoods. Avocados sind zurzeit in aller Munde. Mit ihrer buttrigen Konsistenz sind sie nicht nur ein leckerer Brotaufstrich, sondern liefern wohl auch das gesündeste Fett unter allen Superfoods. Sie sättigen, verringern Herz-Kreislauf-Probleme und wirken entzündungshemmend.

Fazit

Natürlich sind Superfood Lebensmittel keine Allheilmittel. Sie heilen noch lange keine Krankheiten. Dennoch können sie in vielen Bereichen Linderung verschaffen. Insgesamt gilt: Wer einen gesunden Lifestyle pflegen will, sollte sich abwechslungsreich ernähren, sich sportlich betätigen und den eigenen Wasserhaushalt im Kopf behalten.

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