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21.02.2020

Katerstimmung: 10 Tipps, mit denen man den Morgen danach überlebt

Der Körper schwer wie Blei, der Kopf trägt seit Stunden einen imaginären LKW mit sich herum und der Magen rebelliert als gäbe es kein Morgen mehr. Das Problem dabei: Es gibt einen Morgen danach. Und der will am liebsten im Bett verbracht werden. Doch das ist an Karneval undenkbar. Immerhin muss der Körper bei echten Jecken schon mal eine Woche lang mit Alkohol und wenig Schlaf auskommen. Deshalb gibt es heute 10 Tipps rund um den Morgen danach. Fünf Tipps, um dem Kater vorzubeugen, und fünf, wenn schon alles zu spät ist.

1. Essen, Essen, Essen

Um dem Körper eine Grundlage zu schaffen, sollte vor und während des Alkoholkonsums viel gegessen werden. Das ist allseits bekannt. Denn eine gut durchblutete Magen- und Darmschleimhaut in einem leeren Magen führt zu schneller Alkoholresorption. Wenn sie durch wasserabweichende Substanzen wie Fett und Öl bedeckt ist, wird die Resorption verlangsamt und der Alkoholspiegel steigt langsamer an. Der Zusammenhang zwischen Kohlenhydraten und verlangsamtem Alkoholkonsum ist allerdings umstritten. Ein beliebtes und wirkendes Essen vor dem Trinkgelage ist ein hartgekochtes Ei. Das Eigelb mit Olivenöl anrühren, in die Eier füllen, salzen und essen.

2. Trinken, Trinken, Trinken

Nein – auch wenn es enttäuschend ist – die Wirkung des Konterbiers ist nicht bewiesen. Stattdessen hilft Wasser. Deshalb ist es auch förderlich, besonders salzige Lebensmittel während des Alkoholtrinkens zu sich zu nehmen. Denn sie führen dazu, dass man mehr Wasser trinkt. Und der Gesamtwassergehalt ist wichtig, damit der Alkoholanstieg in ein größeres Verteilungsvolumen kommt. Alkohol entzieht dem Körper das wichtige Wasser. Trinkt man genug und vor allem vor dem Schlafengehen viel, dann ist der Dehydrierungseffekt am nächsten Tag nicht so stark.

3. Fusel meiden

Wichtig ist, dass man auf Alkohol setzt, der möglichst nur Ethanol und nicht noch andere Alkohole enthält. Begleitalkohole wie Methanol oder Isobutanol sind beispielsweise in Whiskey, dunklem Rum, Cognac und Wein enthalten. Es gilt zwar nicht als wissenschaftlich, aber als empirisch bewiesen, dass Begleitalkohole für den Kater verantwortlich sind. Deshalb gilt Wodka im Volksmund als am besten verträglich.

4. Rauchen kann den Kater verschlimmern

Rauchen kann den Kater noch verschlimmern. Denn wer während er trinkt auch noch raucht, hat das Gefühl, mehr trinken zu können. Nikotin senkt erst einmal den Alkoholspiegel im Blut.

5. Zucker und Wärme sind fatal

Auch zuckerhaltige oder warme alkoholische Getränke machen die Nachwirkungen schlimmer. Durch Zucker wird im Körper der Abbau von Acetaldehyd gehemmt. Das Alkohol-Abbauprodukt ist mitverantwortlich für den Zustand des Körpers am nächsten Morgen. Die Wärme von Getränken wie Glühwein befördert zusätzlich die Magendurchblutung und damit die Alkoholaufnahme ins Blut.

6. Katerfrühstück an das Essverhalten des Abends anpassen

Auch das Katerfrühstück darf fetthaltig und salzig sein. Verloren gegangene Salze können so ersetzt werden und Säure fördert den Alkoholabbau. Auch Joghurt und Quark mit Früchten und Honig helfen gegen den Kater. Der Fruchtzucker im Honig fördert den Abbau des Alkohols und das Obst sorgt für eine Portion Vitamin C, das der Leber bei der Entgiftung hilft.

7. Sauerstoff am Tag danach

Auch ein kleiner Spaziergang kann am Morgen danach helfen. Der Spaziergang versorgt den Körper mit dem nötigen Sauerstoff. Wer sich seines Kreislaufs schon wieder sicher ist, kann sogar Joggen gehen. Das Schwitzen hilft zusätzlich und eine ausgedehnte Dusche entspannt.

8. Pfefferminzöl für den Kopf

Ein paar Tropfen verdünntes Pfefferminzöl auf Stirn, Nacken und Schläfen kann Wunder wirken. Die Frische entspannt und macht die Gedanken wieder frei.

9. Hausmittelchen für schnelle Hilfe

Wer gar nicht mehr weiß, was er tun soll, der kann auf alte Hausmittel zurückgreifen. So soll zum Beispiel Espresso mit einem Schuss Zitronensaft gegen den Kater wirken, da Koffein mit Zitronensäure Kopfschmerzen dämpfen kann.

10. Wir helfen euch aus

Auch andere Mittel können dem Kater vorbeugen. Darunter Aspirin und Magnesiumtabletten, da diese nicht von der Leber abgebaut werden. Sie können den starken Kopfschmerzen vorbeugen und auch helfen, wenn sie schon voll im Gange sind. Wer einen bösen Faschings-Kater vermeiden will, darf sich gerne von uns beraten lassen.

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