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19.02.2019

Mandelentzündung: 5 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Viele Menschen kämpfen das ganze Jahr über mit ihren Mandeln. Die einen sind mehr betroffen, die anderen weniger. Wir erklären, woran es liegt und wie man eine Mandelentzündung am besten behandelt.

Was ist eine Mandelentzündung?

Die Mandeln sind dafür zuständig, die oberen Atemwege vor Bakterien und Viren zu schützen. Wenn sich verschiedene Viren oder Bakterien in den Geweben des lymphatischen Rachenrings vermehren, kann es dazu kommen, dass es anschwillt und Halsschmerzen und Schluckbeschwerden hervorruft.

Woher kommt die Mandelentzündung?

In den meisten Fällen werden akute Mandelentzündungen durch Grippe- oder Erkältungsviren verursacht. Allerdings können so gut wie alle Viren und viele Bakterien ebenfalls Auslöser sein. Darunter fallen Streptokokken, Pneumokokken oder Hämophilus influenzae, aber auch das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Wie zeigt sie sich?

Bei einer akuten Mandelentzündung treten vor allen Dingen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auf. Oftmals entsteht vermehrter Speichelfluss und Mundgeruch. Außerdem sind die Mandeln gerötet und mit gelblichen Eiterflecken belegt. Nicht selten entsteht auch Fieber.

Wie wird die Entzündung behandelt?

Handelt es sich um eine bakterielle Infektion, die sich durch Fieber, eitrig belegte Mandeln, aber nicht durch Husten äußert, wird meist ein Antibiotikum verschrieben. Ist eine Erkältung der Auslöser und die Mandeln sind nur leicht entzündet, handelt der Arzt meist nach Einzelfall.

Wann muss man operiert werden?

Tritt die Mandelentzündung häufig auf, ist es ratsam, die Mandeln operativ entfernen zu lassen. Sind die Mandeln mehr als sechs Mal in 12 Monaten eitrig entzündet und müssen mit Antibiotika behandelt werden, ist eine Entnahme empfehlenswert. Hat sich ein Abszess gebildet, ist häufig eine Operation zur Eröffnung der Eiterhöhle nötig.

Fazit

Mit Mandelentzündungen sollte man sich nicht zu oft herumquälen. Hat man dennoch ab und zu Probleme, hilft es, kühle und weiche Nahrung zu sich zu nehmen. Wir beraten Sie gerne darüber hinaus.

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