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23.06.2020

Mythen rund ums Sonnenbaden

Die meisten Menschen freuen sich darauf, endlich wieder die Sonne zu genießen und eine schöne gebräunte Haut zu bekommen. Allerdings kommen immer wieder Sonnenmythen ans Tageslicht, die eine gesunde Bräune versprechen. Wir möchten diese aufdecken.

1. Mythos: Sonne ist gesund

Zu einem bestimmten Teil stimmt diese Aussage. Denn der Mensch benötigt Sonnenlicht, um Vitamin D bilden zu können, was eine wichtige Rolle für den Kalziumgehalt des Körpers spielt. Auch für das Gemüt ist Sonnenlicht gut, denn in der dunklen Jahreszeit treten viel häufiger Depressionen ans Licht, als im Sommer. Allerdings reichen dafür schon die Sonnenstrahlen aus, die wir täglich zu spüren bekommen, ohne aktiv daran zu denken. Wer sich stundenlang ungeschützt der Sonne ausliefert, fördert das Risiko an Hautkrebs zu erkranken.

2. Mythos: Sonnencreme aus dem letzten Jahr sollte man entsorgen

Hier kommt es darauf an, ob die Sonnencreme offen oder verschlossen ist. Unangebrochene Flaschen kann man je nach Verfallsdatum auch nach einem Jahr noch verwenden. Offene Flaschen hingegen könnten ihre Wirkung verloren haben.

3. Mythos: Vorbräunen im Solarium schont die Haut

Wer schon braun ist, bekommt nicht so schnell einen Sonnenbrand. Das ist zwar richtig, doch wer sich zusätzlich zum Sonnenlicht auch noch unter die UV-Strahlung des Solariums legt, setzt die Haut natürlich noch länger der Gefahr aus. Das Licht schädigt die Haut schließlich auch ohne dass man einen Sonnenbrand hat.

4. Mythos: Mit Sonnencreme wird man nicht braun

Viele Menschen greifen beim Kauf von Sonnenschutzmitteln zu Produkten mit niedrigem Lichtschutzfaktor oder verzichten freiwillig auf Sonnencreme und Co., weil sie meinen, dass das Sonnenschutzmittel das Braunwerden verhindert. Doch auch mit einem starken Sonnenschutz wird man braun – zwar weniger schnell, aber dafür schonender und gleichmäßiger. Außerdem schützt ein hoher Lichtschutzfaktor nicht nur vor Sonnenbrand, sondern trägt auch dazu bei, dass die Bräune länger hält.

5. Mythos: Im Schatten kann nichts passieren

Selbst im Schatten kann sich ein Sonnenbrand anschleichen, denn dort kommen noch 60 bis 80 Prozent der Strahlungen an. Auch hier gilt: Immer mit Sonnenschutz vorsorgen!

6. Mythos: Die Haut gewöhnt sich an die Sonne

Es stimmt zwar, dass die Haut durch die Strahlung eine sogenannte Lichtschwiele bildet, die das Licht verstärkt absorbiert und das Eindringen in tiefere Hautschichten hemmt. Doch die schützende Lichtschwiele entspricht nach ca. 3 Wochen Sonnenbaden nur etwa Schutzfaktor 5. Deshalb braucht die Haut auch nach tagelangem Sonnenbaden noch anständigen Schutz.

7. Mythos: Quark hilft gegen Sonnenbrand

Zwar kann sich gekühlter Quark auf der Haut gut anfühlen, die Bakterien im Quark könnten sich aber auf die Haut übertragen. Stattdessen sollte man ein kühles Gel, oder bei sehr starken Verbrennungen, eine Kortisoncreme auftragen.

8. Mythos: After-Sun-Produkte sind Pflicht

Es muss nicht immer eine teure After-Sun-Creme sein. Wichtig ist, dass die Creme fettig ist, da die Sonne die Haut sehr austrocknet.

9. Mythos: Wasserfeste Creme muss nach dem Baden nicht erneuert werden

Wirklich wasserfest sind wasserfeste Cremes nicht. Eine Creme darf wasserfest genannt werden, wenn sie nach einer bestimmten Zeit im Wasser immer noch schützt. Der volle Lichtschutzfaktor wird nach dem Baden aber längst nicht mehr erreicht.

Fazit

Einige Mythen rund um das Sonnenbaden sind schlichtweg falsch. Wenn es darum geht, die Haut zu schonen, sollte man sich genauestens mit den Produkten, die man nutzt, auseinandersetzen.

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