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01.11.2017

Paraskavedekatriaphobie – Die Angst vor Freitag dem 13.

So kompliziert das Wort „Paraskavedekatriaphobie“ auch klingen mag, so einfach ist die übersetzte Bedeutung. Es handelt sich um die Angst vor Freitag dem 13. und dem Aberglaube dahinter. Woher diese Angst kommt und wie sich die Phobie behandeln lässt, erfahren Sie im Folgenden.

Ein uralter Aberglaube zieht sich bis in die Neuzeit

Die Furcht vor der Zahl 13 stammt vermutlich aus den Anfängen des Christentums. So waren beim letzten Abendmahl, kurz vor Jesu Christis Verhaftung, 13 Personen anwesend und an einem Freitag wurde er schließlich gekreuzigt. So entstand schnell die negative Verbindung zwischen der Zahl 13 und dem Wochentag Freitag. Dazu kommt, dass die Zahl unter ihrer Position im Zahlensystem leidet. Die 12 wird unter Numerologen als „komplette Zahl“ betrachtet. Es gibt immerhin zwölf Monate und zwölf Götter im Olymp. Die 13 ist hingegen der negativ behaftete Nachbar, der seitdem gemieden wird – ob als Etage in Hochhäusern, Sitz in Flugzeugen oder als Zimmernummer in Krankenhäusern.

Wenn ein Aberglaube zur Angststörung wird

Es ist eigentlich schon zum Volksglaube geworden, dass Freitag der 13. ein Unglückstag ist. Menschen versuchen möglichst selten auf die Straßen zu gehen. Eine Auswertung der Kaufmännischen Krankenkasse hat einmal ergeben, dass im Schnitt drei- bis fünfmal so viele Menschen am Freitag dem 13. krankgeschrieben sind, als an anderen Tagen. Bei den meisten ist es zwar nur der Aberglaube, doch für einige Menschen ist dieser Tag mit schwerwiegenden Angstzuständen verbunden.

Symptome und Behandlung

Die Paraskavedekatriaphobie gehört zu den spezifischen Angststörungen und ist eine krankhaft gesteigerte Form der Angst vor Freitag dem 13.. Betroffene meiden es an diesem Tag auf die Straße zu gehen. An diesem Tag befürchten sie das schlimmste für ihren Körper und ihre Seele. Deshalb verschieben viele Betroffene so gut es geht alle ihre Termine an diesem Tag. Behandelt wird die Angststörung wie die meisten anderen Phobien vor allem mit verhaltens- und psychotherapeutische Prozesse, die zur Heilung beitragen.

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