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14.05.2019

Pollenallergie: 5 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Es geht wieder los: Mit dem Frühling beginnt auch die Pollenflugsaison. Wenn man nicht selbst mit dem Heuschnupfen zu kämpfen hat, dann mindestens eine Person aus dem Freundeskreis, denn in Deutschland ist rund jeder Sechste betroffen.

Was sind Symptome?

Eindeutige Symptome von Heuschnupfen sind Fließschnupfen, eine verstopfte Nase, Niesattacken und Juckreiz, brennende, juckende Augen und Kopfschmerzen. Starke allergische Reaktionen äußern sich mit Husten, Atemnot, Asthma, Magen-Darm-Störungen, Hautekzemen und Migräne.

Warum habe ich schon kurz nach dem Winter Symptome?

Sie wundern sich, dass Sie gefühlt immer früher im Jahr auf Pollen reagieren? Experten haben bereits einen Trend festgestellt. Demnach beginnt der Pollenflug jedes Jahr ein bisschen früher, wodurch Haselnuss- und Erleallergiker meist schon im Februar oder März mit Symptomen zu rechnen haben.

Wie wird die Allergie diagnostiziert?

Da die Symptome der Allergie meist sehr eindeutig sind, stellen viele Ärzte die Diagnose bereits nach der ersten Symptomanalyse. Je nachdem wann die Symptome auftreten, gibt der Zeitpunkt Hinweise auf die Allergiequelle. Im Winter und Frühjahr fliegen wie bereits erwähnt die ersten Haselnuss- und Erlenpollen. Bis Mai fliegen dann Weide, Birke, Buche, Eiche und Pappel. Wiesen- und Weidenpollen wie Roggen und Getreide fliegen bis ungefähr Juni. Im Hochsommer sind es dann Kräuter und Schimmelpilze, die Allergien auslösen können. Allergietests werden auf der Haut ausgeführt. Pollenextrakte werden in bestimmte Stellen am Arm geritzt, um zu sehen, auf welche Pollen die Haut reagiert. Blutuntersuchungen geben weitere Auskünfte.

Wie wird therapiert?

Bei Allergien wird unterschiedlich behandelt. Manchen Menschen helfen antiallergische, entzündungshemmende Tabletten, Augentropfen und Nasenspray, um die Allergie durchzustehen. Besonders bei starken Atembeschwerden muss der Arzt geeignete Arznei finden. Wichtig ist in dieser Zeit, sich den Pollen nicht allzu stark auszusetzen, Klamotten und Haare häufig zu waschen und die Schleimhäute feucht zu halten, damit sie den Körper vor Viren und Bakterien schützen.

Werde ich die Allergie je wieder los?

Bei einigen Menschen kann eine Hyposensibilisierung helfen, die Allergie für immer loszuwerden. Bei dieser Sensibilisierung wird das Allergen in steigender Dosierung gespritzt, um den Körper unempfindlich zu machen. Leider schlägt die Therapie nicht bei jedem an, ist aber einen Versuch wert.

Fazit

Heuschnupfen ist keine angenehme Angelegenheit. In der wohl schönsten Zeit des Jahres sind solche Sorgen nicht gerade willkommen. Deshalb sollte man versuchen, sich mit schützenden Mitteln und wenig Berührung mit den Allergenen vorzubereiten. Auch wir helfen Ihnen gerne dabei, die richtige Behandlung für Ihre Beschwerden zu finden.

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