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23.10.2017

Warum kann man sich nicht immer an Träume erinnern?

Wenn es um Träume geht, gibt es mehrere Szenarien: Entweder man kann sich an jedes Detail erinnern, man weiß überhaupt nicht, ob man überhaupt etwas geträumt hat, oder man weiß, dass man etwas geträumt hat, aber nicht was. Besonders im letzten Fall ärgert man sich häufig, weil man weiß, dass es etwas interessantes war – man kommt nur einfach nicht darauf, was. Warum ist das so?

Wer oft aufwacht, erinnert sich häufiger

Bereits 2014 wollen französische Forscher herausgefunden haben, warum sich manche Menschen an ihre Träume erinnern können und manche nicht. Laut ihrer Studie, reagieren diejenigen, die sich gut erinnern können, sensibler auf von außen kommende Reize und wachen daher nachts häufiger auf und das sei eine wichtige Voraussetzung dafür, sich an seine Träume erinnern zu können.

Denn: Um Erinnerungen abzuspeichern, muss das Gehirn „wach“ sein. Die Neigung für solche nächtlichen Wach- und Speicherphasen scheint von der Aktivität einer speziellen Hirnregion abzuhängen, die auf das Gehirn einkommende Reize verarbeitet.

REM-Schlafmangel steht für mehr Vergesslichkeit

Eine neue Studie des Psychologen Rubin Naiman, die in der Fachzeitschrift „Annals of the New York Academy of Sciences“ veröffentlicht wurde soll hingegen herausgestellt haben, dass sich durch dieses Nicht-Erinnern ein Gesundheitsrisiko abzeichnen könnte. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass mangelndes Träumen ein Zeichen von REM-Schlafmangel sein könnte. Als REM-Schlaf bezeichnet man den Rapid Eye Movement Schlaf, also die Schlafphase, bei der die Augen schnell hin und her rollen und man am meisten träumt. Der REM-Schlafmangel kann Naiman zufolge zu psychischen und körperlichen Gesundheitsrisiken führen, darunter Reizbarkeit, Depressionen, Gewichtszunahme, Halluzinationen, Gedächtnisprobleme oder Probleme mit dem Immunsystem.

Den Schlafmangel bekämpfen, um sich an Träume zu erinnern

Um diese Gesundheitsrisiken zu minimieren, soll es oft schon reichen, das Smartphone während des Schlafes auszuschalten oder auf lautlos zu stellen, denn dieses unterbricht die REM-Phase am häufigsten. Aber auch der Konsum von Alkohol kann Schlafprobleme verursachen. Einen gesunden Traum kann man also selbst in die Hand nehmen.

Fazit

Ob es nun tatsächlich der REM-Schlafmangel, oder die Reizaufnahme des Körpers ist, sei dahingestellt. Wichtig ist, dass Sie möglichst einen gesunden Schlaf haben, bei dem Sie sich und Ihrem Körper einen Ausgleich zum Alltag bieten können.

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