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famveldman @AdobeStock.com
30.06.2020

Was hilft gegen Mückenstiche?

Eins ist klar: Stechmücken sind unangenehme Plagegeister, die uns den Sommer zerstören möchten. Den meisten Menschen gehen die kleinen Flieger einfach nur auf die Nerven, bei einigen kann es aber sogar gefährlich werden. Wir zeigen, wie man sich vor Stichen schützen kann und was gegen Mückenstiche hilft.

Die Schutzmaßnahmen

Um sich vor den kleinen Biestern zu schützen, hilft leider bekanntlich relativ wenig. Insektengitter, imprägnierte Moskitonetze und langärmelige Kleidung sind Vorsichtsmaßnahmen und können natürlich eine Barriere zwischen Mensch und Mücke herstellen. Doch man kennt es: Am nächsten Morgen fragt man sich, wie es die Stechmücke nur durch die Kleidung geschafft hat. Deshalb gibt es neben natürlichen Schutzmitteln aus ätherischen Ölen auch synthetische Mückenschmutzmittel zum Auftragen auf die Haut. Da Öle schnell verfliegen, setzen die meisten Menschen auf Mückenschutzmittel aus der Drogerie oder Apotheke. Diese halten besser und sind speziell dafür entwickelt, den Stechmücken so gar nicht zu gefallen.

Welche Hautreaktionen sind normal, welche gefährlich?

Das, was jeder kennt, ist natürlich zunächst einmal normal. Der Juckreiz und die Quaddeln entstehen durch das betäubende und blutgerinnungshemmende Sekret, das in die Wunde gelangt. Der dadurch freigesetzte Botenstoff Histamin ist dann für die Folgen verantwortlich. Da die Mücken bei einem aufgekratzten Stich an einer offenen Wunde hantieren, können aber auch Bakterien in den Körper gelangen. Das kann gefährlich werden. Kommen Streptokokken durch die Mücke in den Körper, vermehren sie sich in den Lymphbahnen und können ein Lymphödem verursachen. Das zeigt sich dadurch, dass das betroffene Körperteil dick wird. Gelangen Keime in den Blutkreislauf, kann es zur Blutvergiftung kommen, was im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen kann. Diese Vergiftung zeigt sich durch Fieber, beschleunigte Atmung und Blutdruckabfall. Man muss also unbedingt auf seinen Körper hören.

Wie man richtig mit einem Stich umgeht

Auch wenn der Juckreiz enorm ist, sollte man sich nach einem Mückenstich auf keinen Fall kratzen! Das Kratzen kann die Hautoberfläche beschädigen und durch diese kleinen Wunden können dann Keime eindringen, die eine Infektion auslösen. Vielmehr sollte man kühlende Gele verwenden, die die Schwellung und den Juckreiz lindern.

Daneben gibt es noch eine Reihe von Hausmitteln, die schnelle Abhilfe versprechen. Der eigene Speichel, eine Scheibe Zitrone oder eine halbe Zwiebel sind verschiedene Mittel, um mit einem einfachen und unkomplizierten Mückenstich umzugehen.

Fazit

Ein Mückenstich kann harmlos, aber auch gefährlich sein. Grundsätzlich gilt: In Ruhe lassen ist im ersten Moment immer die beste Wahl. Sollte sich der Mückenstich negativ entwickeln, ist es ratsam, eine Apotheke oder einen Arzt aufzusuchen.

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