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05.12.2017

Welche Zuckeralternative ist die Beste?

Wir nehmen täglich Zucker zu uns. Die einen mehr, die anderen weniger. Fakt ist, gänzlich auf Zucker zu verzichten, ist für die meisten Menschen eine große Herausforderung. Um nicht zu viel des leckeren Stoffs zu sich zu nehmen, setzen einige auf Alternativen. Doch was ist denn nun das gesündeste Süßungsmittel?

Wie kann Zucker gesund sein? 

Zucker an sich ist keine Gefahr für den Körper, da er selbst Glucose als wichtigen Energielieferanten benötigt. Ohne Glucose ist der Mensch nicht überlebensfähig. Als gesunder Zucker kann nur eine Zuckerart bezeichnet werden, die für den Körper tatsächlich förderlich ist. Alle Zuckerarten, die dem Körper nicht als Energielieferant dienen, sind gesundheitsgefährdend und machen den Körper krank. Sie überfordern die Bauchspeicheldrüse, die Leber und Nieren und Darm. Somit ist nur der Zucker aus naturbelassenen Lebensmitteln ein gesunder Zucker. Vorausgesetzt, man nimmt normale Mengen zu sich. Der gewöhnliche weiße Zucker lässt den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr immens ansteigen. Kein Wunder, dass viele Menschen nach Alternativen suchen.

Gesunder Zuckerersatz

Da weißer Zucker, genauso wie herkömmliche Zuckerersatzstoffe wie Süßstoff nicht besonders gut für den Körper sind, müssen pflanzliche Alternativen her. Denn natürliche Süßungsmittel sind – wie bereits erwähnt – nicht für den Körper schädlich, wenn sie bewusst verzehrt werden.

Stevia als beliebter Ersatz

Stevia gehört zu den Süßstoffen und kann bereits in kleinen Mengen die Süßkraft des weißen Zuckers erreichen. Man sagt sogar, dass der Geschmack bis zu 300 Mal süßer ist, als der von Zucker. Der Blutzuckerspiegel und die Bauchspeicheldrüse bleiben entspannt und der Körper reagiert nicht negativ auf den Zuckerersatz. Vor allem wenn man Säfte, Tees oder andere Getränke etwas mehr Süße verleihen will, ist ein wenig Stevia eine gute Alternative. Allerdings muss man bei der richtigen Dosierung aufpassen, da der Süßstoff sehr süß schmeckt und den Geschmack von einem Kuchen maßgeblich verändern kann. Stevia gibt es mittlerweile als Tabs im Spender, als weißes Pulver, Tabletten oder in Flüssigform.

Xylit ist gut für den Menschen, aber nicht für den Hund

Xylit ist ebenfalls ein pflanzlicher Zuckerersatz, der dem herkömmlichen Zucker den Rang ablaufen könnte. Normalerweise wird Xylit heutzutage aus den Resten von Maiskolben hergestellt. Manche Händler bieten aber noch Xylit an, das aus Birkenholz stammen soll. Mengenmäßig wird Xylit genau wie Zucker verwendet, weshalb er ein ganz besonders beliebter Ersatz ist. Allerdings ist bei Hundebesitzern Vorsicht geboten. Denn Xylit wirkt sich auf den Hundeorganismus anders aus als auf den menschlichen. Drei bis vier Gramm Xylit pro Kilogramm Körpergewicht führen bei Hunden zu einem starken Insulinanstieg und daraufhin zu einem plötzlichen Abfall des Blutzuckerspiegels. Und das kann sogar zum Tod führen.

Der Zucker des Morgens – Ahornsirup

Im Gegensatz zu den anderen beiden Alternativen beeinflusst Ahornsirup den Blutzuckerspiegel sehr wohl, allerdings nicht so sehr wie Haushaltszucker. Da er nicht so einen hohen Gehalt an Fructose aufweist wie beispielsweise Agavendicksaft, bringt er auch nicht dessen ungünstige Eigenschaften mit. Er schmeckt vor allem in Desserts, Marmeladen, Gebäck und auf den morgendlichen Pancakes gut.

Fazit

Die drei oben genannten Zuckerersatzstoffe sind die wohl bekanntesten unter den Zuckeralternativen und haben alle für sich ihre Vor- und Nachteile. Für was man sich entscheidet und ob man vollständig auf Zucker verzichtet, ist natürlich jedem selbst überlassen. Auch Datteln und andere süße Lebensmittel können als natürlicher Zuckerersatz dienen. Bleiben Sie einfach offen und probieren Sie sich aus.

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