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08.02.2018

Wie werde ich Schluckauf los?

Es gibt kaum etwas Nervigeres, als Schluckauf. Besonders wenn er einfach nicht verschwinden will. Woher er kommt und was dagegen hilft, erklären wir im Folgenden.

Was ist Schluckauf?

Schluckauf hat seinen Ursprung im Zwerchfell. Verkrampft sich das Zwerchfell und schließt reflexartig die Stimmritze zwischen den Stimmbändern, kann die Luft in der Lunge nicht entweichen und die einströmende Luft prallt gegen die geschlossenen Stimmbänder. Dadurch entsteht der bekannte Hicks.

Es gibt mehrere Auslöser

Meist löst eine Reizung des Zwerchfells einen Schluckauf aus. Diese entsteht manchmal durch zu hastiges Schlucken, manchmal aber auch wenn sehr heiße und sehr kalte Speisen oder Getränke hintereinander zu sich genommen werden. Auch Alkohol und Nikotin können einen Reiz auslösen.

Was hilft gegen Schluckauf?

Es gibt so einige Mythen rund um die akute Schluckauf-Hilfe. Die einen lassen sich erschrecken, die anderen trinken ein Glas Wasser und noch andere glauben daran, dass es hilft, an sieben Männer mit Glatze zu denken. Das klappt bei den einen gut, bei den anderen schlecht. Woran das liegt? Vor allem daran, dass all diese Maßnahmen eines gemeinsam haben: Der Schluckauf-Geplagte soll abgelenkt werden, sodass sich seine Atmung entspannt und sich das Zwerchfell beruhigt. Da sich bekanntlich jeder anders entspannt, helfen auch die verschiedensten Maßnahmen.

Wann wird Schluckauf gefährlich?

Im Normalfall muss man nicht zum Arzt gehen, wenn man Schluckauf hat. Wird er jedoch chronisch und tritt häufiger oder sehr lang auf, sollte man tatsächlich einen Arzt aufsuchen. Dahinter könnten schlechte Angewohnheiten beim Essen, ein hoher Alkoholkonsum oder psychische Faktoren stecken. Der Arzt schaut sich das Krankheitsbild an und entscheidet, was zu tun ist.

Fazit

Schluckauf ist in den meisten Fällen nichts Schlimmes und legt sich, sobald sich die Atmung und das Zwerchfell wieder entspannen. Begünstigen kann man diesen Vorgang, indem man sich ablenkt. Ist der Schluckauf chronisch, sollte man aber einen Arzt aufsuchen, um die Beschwerden zielgerichtet zu behandeln.

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